Aktuelles zum Erbrecht in Bremen

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BGH: Zu den Voraussetzungen einer für den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen bindenden Patientenverfügung

Die Pressestelle des BGH hat mitgeteilt, dass der u.a. für Betreuungssachen zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs sich erneut mit den Anforderungen befasst hat, die eine bindende Patientenverfügung im Zusammenhang mit dem Abbruch von lebenserhaltenden Maßnahmen erfüllen muss.

Gegensta...


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Eingestellt am 30.03.2017 von T.Bruns

BGH: Zur Prüfungsreihenfolge des § 2287 I BGB; den Vertragserben beeinträchtigende Schenkungen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 28.09.2016 (Az.: IV ZR 513/15) einen Fall zu entscheiden gehabt, in dem sich Ehegatten zunächst in einem gemeinschaftlichen Testament gegenseitig zu Alleinerben und die beiden Kinder zu Schlusserben eingesetzt haben (Berliner Testament). Nach dem Tod de...

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Eingestellt am 07.03.2017 von T.Bruns

Rechtsanwältin Anke Buck jetzt auch Fachanwältin für Erbrecht!

Mit Freude geben wir bekannt, das die Hanseatische Rechtsanwaltskammer Bremen Frau Rechtsanwältin Anke Buck am 23.11.2016 gestattet hat, sich Fachanwältin für Erbrecht nennen zu dürfen. Mit der Verleihung dieses Titels honoriert die Rechtsanwaltskammer das von Rechtsanwältin Buck in Theorie und Prax...

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Eingestellt am 25.11.2016 von T.Bruns

BGH: Anfechtung der Annahme einer Erbschaft

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich mit den Voraussetzungen zur wirksamen Anfechtung der Annahme einer Erbschaft befasst (Beschluss v. 2. 12.2015, Az. IV ZB 27/15).

Grundsätzlich gilt gemäß den §§ 1942 ff BGB, dass jemand Erbe wird, wenn er die Erbschaft ausdrücklich oder durch schlüssiges Handeln...


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Eingestellt am 07.02.2016 von T.Bruns

OLG Karlsruhe: Anhörung von Nacherben und Ersatznacherben bei entgeltlicher Verfügung durch befreiten Vorerben

Das OLG Karlsruhe hat enschieden, dass im Grundbuchverfahren über die Eintragung eines Eigentumswechsels aufgrund einer Verfügung des Vorerben lediglich dem Nacherben, nicht aber etwaigen Ersatznacherben rechtliches Gehör zu gewähren ist. Verfügt ein Vorerbe über ein Grundstück unter Zugrundelegung...

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Eingestellt am 06.10.2015 von T.Bruns

OLG Bremen: Zu den Voraussetzungen der Erbausschlagung durch einen gesetzlichen Vertreter

Das Hanseatische Oberlandesgericht Bremen (OLG Bremen) hat am 12.05.2015 (Az. 5 W 9/15) entschieden, dass eine Erbausschlagung durch einen gesetzlichen Vertreter wegen einer fehlenden Vertretungsmacht - im gegebenen Fall war eine Gesamtvertretung erforderlich- unwirksam ist.
Die unwirksame Erbaussc...

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Eingestellt am 07.09.2015 von T.Bruns

OLG Karlsruhe: Keine familiengerichtliche Genehmigung von Grundstückskauf des Testamentsvollstreckers für minderjährigen Erben

Das OLG Karlsruhe hat am 01.06.2015 (Az. 11 Wx 29/15) entschieden, dass der Erwerb eines Grundstücks durch einen Testamentsvollstrecker, der den Nachlass für einen minderjährigen Alleinerben verwaltet, nicht der familiengerichtlichen Genehmigung bedarf.
Gegenstand der Entscheidung war die Beschwerde...

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Eingestellt am 26.06.2015 von T.Bruns

OLG München: Nachweis der Erbfolge bei zweifelhafter Testierfähigkeit des Erblassers

Das OLG München hat am 31.10.2014 (Az. 34 Wx 293/14) entschieden, dass im Fall des Nachweises der Erbfolge bei zweifelhafter Testierfähigkeit des Erblassers durch notarielles Testament anstelle eines Erbscheins von der Testierfähigkeit des Erblassers auszugehen ist, wenn mehrere sachverständige Bef...

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Eingestellt am 04.04.2015 von T.Bruns

KG: Keine Bindung an eine Schlusserbeinsetzung bei einer Ersatzberufung aufgrund der Auslegungsregel des § 2069 BGB

Ein gemeinschaftliches Testament, in dem sich die Ehegatten gegenseitig zu Alleinerben und die gemeinsamen Kinder als Schlusserben einsetzen, erlangt mit dem Tod des Erstversterbenden regelmäßig Bindungswirkung, weil die Verfügungen sich insoweit als wechselbezüglich i.S.d. § 2270 I BGB darstellen, ...

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Eingestellt am 22.03.2015 von T.Bruns

OLG Karlsruhe: Zum Umfang eines Auskunftsanspruchs beim Pflichtteilsergänzungsanspruch

Das OLG Karlsruhe hat am 09.12.2014 zur Gesch.-Nr. 8 U 187/13 entschieden, dass es für die Voraussetzung eines Auskunftsanspruchs gem. § 2314 Abs.1 i.V.m. § 2325 BGB nicht erforderlich ist, dass das Vorliegen einer Schenkung feststeht. Vielmehr genügen ausreichende Anhaltspunkte für das Vorliegen ei...

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Eingestellt am 15.03.2015 von T.Bruns

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