1. Feststellung des Todes

Zunächst ist im Sterbefall ein Arzt zu informieren, der den Tod des Erblassers feststellt und einen Totenschein ausstellt. Verstirbt die betroffene Person in einem Krankenhaus oder Pflegeheim, so wird dieses meist vor Ort vom dortigen Personal veranlasst. Tritt der Tode zu Hause ein, muss das von den Angehörigen geschehen. Gemäß § 28 Nr.1 PStG muss der Tod eines Menschen dem Standesamt, in dessen Bezirk der Erblasser verstorben ist, angezeigt werden.

Die zur Anzeige verpflichtete Person legt dem Standesbeamten den Totenschein vor, woraufhin dieser eine Sterbeurkunde erstellt. Da diese Sterbeurkunde für weitere Behördenangelegenheiten, insbesondere auch für die Beantragung eines Erbscheines zum Nachweis des Sterbefalls benötigt wird, sollte man sich gleich mehrere Ausfertigungen erstellen lassen.
Wird ein Bestattungsinstitut mit der Durchführung der Bestattung des Erblassers beauftragt, regelt dieses die vorbenannten Formalitäten in der Regel mit.

Im weiteren Verlauf nimmt der Standesbeamte noch entsprechende Eintragungen im Sterbebuch vor.

2. Das Nachlassgericht